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Druckverfahren

Inhalt:

 

 

Stahlstichdruck

StahlstichprägungStahlstichprägedruck oder kurz auch Stahlstich genannt, ist eines der exklusivsten und edelsten Druckverfahren und blickt auf eine langjährige Tradition zurück. Im Jahr 1820 setze der Erfinder des Stahlstichs, Jacob Perkins zum ersten Mal seine Technik zum Druck von Banknoten ein. Die Zeichnung oder Schrift wird mit dem Grabstichel in eine Stahlplatte graviert.
Der Stahlstich fand während des 19. Jahrhunderts eine große Anwendung in der Buchillustration sowie der Reproduktionstechnik und dem Briefmarkendruck.

Erst durch die Erfindung der  Fotografie und der Chemigrafie wurde er im Laufe des 20. Jahrhunderts als Kopierverfahren abgelöst. Dennoch findet der Stahlstich heute noch Einsatz und wird vor allem für exklusive Briefbogen, Visitenkarten und Briefhüllen angewendet. Der Stahlstich wird  nur noch in einigen wenigen Betrieben hergestellt, in Deutschland sind es nur noch ca. fünf Betriebe die diese Druckverfahren anwenden.

 

Letterpress//Buchdruck

Karte im LetterpressIn Straßburg, Mitte des 15. Jahrhunderts, also vor fast 700 Jahren, entwickelte der Mainzer Johannes Gutenberg das erste, komplett maschinenbetriebene Druckverfahren mit beweglichen metallenen Lettern. Mit seiner Idee einer Buchdruckpresse gelang es Ihm, das Zeitalter der bis dato mit der Hand geschriebenen Bücher grundlegend auf den Kopf zu stellen… Ja, man könnte es sogar die Revolution von Wissen, Lehre und Glauben nennen. Das Bahnbrechende daran war zweifellos die Tatsache, dass das klassische handgeschriebene Buch von nun an in der gedruckten Ausgabe für einen größeren Teil der Bevölkerung zur Verfügung stand und damit vor allem der Verbreitung jeglichen Gedankengutes keine Grenzen mehr gesetzt waren. Das erste Buch, das nach dieser Technik vervielfältigt wurde, war? Wissen Sie es? RICHTIG, die Bibel.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts war es schließlich der bis heute überwiegend angewandte Offsetdruck, welcher den Buchdruck nach und nach ersetzte und aus den Köpfen der Gesellschaft verschwinden ließ. Die Chiemgauer Stahlstich Manufaktur hat sich seit 2010 zum Ziel gesetzt alte Drucktechniken wie den Buchdruck wieder zurück zu bringen, die verstaubten Geschichtsbücher wieder auf zu schlagen und ein weltweites Kulturgut am Leben zu erhalten. 

Ob bei der Erstellung von Hochzeitskarten, Glückwunschkarten, Grußkarten, oder Visitenkarten, erfreut sich der klassische Buchdruck nach Art seines Erfinders heute immer zunehmender Beliebtheit und Anwendung. Bei voluminösen Papieren kommt der Charakter des Buchdrucks besonders gut zur Geltung, da sich das Druckbild in das Papier eindruckt und ein einmaliges, haptisches Ergebnis zu Tage bringt.

Dennoch hat der Zahn der Zeit seinen Einfluss auf die Tradition genommen und es werden heute, im Gegensatz zu den damals verwendeten, einzelnen,  Bleilettern, meist Klischees eingesetzt. Durch die Verwendung moderner Werkstoffe kann die Umwelt geschont werden und gleichzeitig dem Gestaltungsfreiraum des Designers freien Lauf gewährt werden.

 

 

Heißfolienprägung//Prägefoliendruck

In diesem hochdruckähnlichem Verfahren wird Folie mittels eines Prägestempels mit Temperatur und Druck auf das Papier übertragen. Hierbei können  glänzende, metallische Folien aber auch matte Folien verwendet werden. Gerade auf dunklen Papieren und Kartons, bei denen mit den herkömmlichen Druckverfahren keine 100 prozentige Deckung erreicht werden kann, ist eine Heißfolienprägung die richtige Wahl

Heißfolienprägung

 

Blindprägung//Blinddruck

Renaissance aus der Renaissance

BlindprägungIn der Buchherstellung werden eingeprägte Muster, Motive oder Schriftzeichen auf Bucheinbänden ohne Farbe oder Gold als Blinddruck oder Blindprägung bezeichnet. Durch Blindprägung verzierte Einbände sind seit der Spätantike bekannt. In Europa dagegen wurde diese Technik erst ab etwa 700 n. C. angewendet. Im Mittelalter geschah der Blinddruck noch einzig mithilfe von Stempeln und des Streicheisens, dem ältesten Werkzeug des Buchbinders, das für Linien gebraucht wurde. In Deutschland spielte die Blindprägung mit Platten besonders in der Renaissance eine große Rolle.
Seine Verwendung findet der Blindruck heute für das Einprägen von Schrift, Logos, Wappen oder Mustern in Papier oder Karton. Ähnlich wie bei einem Stahlstichprägedruck, wird auch hier ein Stempel benötigt.

Blindprägungen eignen sich hervorragend dazu, Ihren Drucksachen eine exklusive Note zu verleihen.
Gerade in Verbindung mit hochwertigen Papieren, lassen sich Drucksachen mit Stil und Klasse erstellen. Häufig werden Blindprägungen auch in Kombination oder als Ergänzung zu Offsetdrucken, oder dem Stahlstich eingesetzt.

Blindprägungen sind in verschiedenen Ausführungen durch Verformung des Papieres machbar.

  • Erhabenes Prägemotiv (Hochprägung)
  • Vertieftes Motiv (Tiefprägung)
  • Reliefprägung mit dreidimensionalen Verlauf (lassen einen räumlichen Eindruck entstehen)

 

Offsetdruck - ein Flachdruckverfahren

OffsetdruckDer Offsetdruck setzt sich vom Buchdruck dadurch ab, das der Offsetdruck ein indirektes Druckverfahren ist. Der Druck wird nicht direkt von der Druckplatte auf dem zu bedruckenden Papier aufgetragen, sondern indirekt über einen Gummidruckzylinder.

Diese Methode wird dem „modernen“ Flachdruckverfahren zugeordnet.

 

Farbschnitt

Visitenkarte mit Farbschnitt

Der klassische Farbschnitt in Gold oder Silber, welcher aus historischen und religiösen Lektüren bekannt ist erfährt sein Revival. Beim Farbschnitt werden die Schnittkanten des Papieres in Handarbeit eingefärbt.

In der Moderne können alle Farben genommen werden, ob ein dezentes Dunkelblau bis hin zu Pink oder Orange ist alles erlaubt. So bekommen die Druckprodukte ihren individuellen Schliff.

Service

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Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

Telefon: +49(0) 89 46 14 80 78

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